Nächste Führung in der Nachtigallenoase

Jeder kann etwas für unsere Insekten tun - machen Sie mit!

26. Mai 2018

Blick in die NABU-Nachtigallenoase im April (Foto: Yvetta Schöne)
Blick in die NABU-Nachtigallenoase im April (Foto: Yvetta Schöne)

Unsere Wildbienen und die andere Fluginsekten finden immer weniger Nahrung und Futterpflanzen für die Nachkommen sowie geeignete Nistplätze! Wildkräuter - gern als "Unkraut" bezeichnet - an Wegesrändern, Feldrainen, Wiesen, Gärten und öffentlichem Grün sind oft nicht erwünscht, werden bekämpft oder erliegen den hohen Mahdintervallen, die eine längere Blühphase oder gar Samenreife ausschließen. 

 

In der "NABU-Nachtigallenoase" finden Insekten die für sie geeigneten Pflanzen vor, um Nahrung aus den Blüten bis zum Herbst zu erlangen oder sie für ihre Entwicklung zu nutzen. 


Tipps zur Pflanzenwahl für den eigenen Garten oder Balkon sowie praktische Ratschläge zum Insektenschutz erhalten alle neugierigen und interessierten Gäste bei der nächsten öffentlichen Führung in der NABU-Nachtigallenoase in der Chausseestraße Schönebeck am Sonnabend, den 2. Juni um 10 Uhr, zu der die NABU Gruppe Schönebeck recht herzlich einlädt. Karlheinz Schuppe wird anhand der dortigen umfangreichen Pflanzensammlung Anregungen und Hinweise zur Pflanzenauswahl geben. Helfen Sie mit, einen kleinen Beitrag gegen das Insektensterben zu leisten!

Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch wird um eine Spende gebeten.

 

Weitere Führungen finden jeweils am ersten Sonnabend im Monat statt!

Nächster Termin: 7. Juli 2018

 

Die NABU-Nachtigallenoase ist ein ehemaliger Kleingarten am Stadtrand von Schönebeck, der - unter anderem mit finanzieller Hilfe der Stadtwerke Schönebeck (SWS) - zu einer praxisnahen Umweltbildungstätte entwickelt wurde. Die Bedeutung und Schönheit einer hohen Artenvielfalt von einheimischen Pflanzen und Kleinstlebewesen werden auf dem Gelände jedes Jahr vielen Kindern sowie Grundstücksbesitzern und Balkonliebhabern vorgestellt.

Vier Jungstörche in Schönebeck-Frohse

Auch das Gelege der Turmfalken wächst

14. Mai 2018

Das Gelege der Turmfalken wächst! Es sind nun vier Eier zu sehen (Foto: Agnes Schulz)
Das Gelege der Turmfalken wächst! Es sind nun vier Eier zu sehen (Foto: Agnes Schulz)

Agnes Schulz aus Schönebeck-Frohse hat uns wieder aktuelle Bilder von den Störchen und vom Brutplatz der Turmfalken geschickt. Bei den Störchen sind vier Junge und ein Ei zu erkennen. Das Ei wird nicht befruchtet sein. Ein Jungstorch fällt durch seine geringe Körpergröße auf. Ob das Nesthäkchen überleben wird, hängt allein vom Nahrungs-angebot ab.

Bei den Turmfalken sind vier Eier zu sehen. Wird hier noch ein weiteres hinzukommen?

 

Weitere Info´s zur diesjährigen Brutsaison und zu den vorangegangen Jahren hier

 

Fotos: Agnes Schulz

Schwalbenfreunde gesucht!

Aktion des NABU Sachsen-Anhalt für mehr Akzeptanz und Toleranz

4. Mai 2018

Mehlschwalben (Foto: NABU Schönebeck/ Jens Thesenvitz)
Mehlschwalben (Foto: NABU Schönebeck/ Jens Thesenvitz)

Der NABU Sachsen-Anhalt Jahr ruft auch in diesem Jahr wieder Schwalbenfreunde auf, sich an der NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ zu beteiligen. Wer mit Schwalben in enger Nachbarschaft lebt oder deren Ansiedlung fördert, kann sich um eine Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben.

 

Rauch- und Mehlschwalben sind in Sachsen-Anhalt bereits eingetroffen und beginnen mit dem Brutgeschäft. Viele Menschen haben schon sehnsüchtig auf „ihre“ Schwalben gewartet. Der NABU möchte solche Schwalbenfreunde wieder gern auszeichnen, die in oder an ihren Gebäuden, das Brüten der Schwalben nicht nur dulden und sich an ihnen erfreuen, sondern auch aktiv das Nisten fördern oder unterstützen. Mit der Aktion soll um Toleranz und Verständnis, aber auch Akzeptanz für die Vögel geworben und auf die schwindenden Brutmöglichkeiten hingewiesen werden. 2012 startete erstmalig die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mit freundlicher Unterstützung des Umweltministeriums von Sachsen-Anhalt.

"Der NABU Sachsen-Anhalt zeichnete in den letzten sechs Jahren 808 Schwalbenfreunde aus. 2017 war das bislang erfolgreichste Jahr, denn insgesamt 196 Schwalbenfreunde  bewarben sich für die NABU-Auszeichnung", berichtet Annette Leipelt vom NABU Landesverband Sachsen-Anhalt. Besonders erfreulich ist, daß sich neben Bürgern mit ihren privaten Wohnhäusern und Ställen, Scheunen, Garagen, Werkstätten oder Schuppen auch Firmen und Betriebe bei uns gemeldet haben. Zu nennen sind hier Betriebe, Reiter- und Pferdehöfe, Werkstätten, Immobilienfirmen, Sportvereine, Ärztehäuser, Tankstellen, aber auch Schulen und Kindergärten, Pensionen und Gaststätten, die sich für den Schwalbenschutz gleichermaßen engagieren. Die meisten Bewerber kamen im letzten Jahr aus den Landkreisen Harz, Börde, Salzlandkreis, Mansfeld-Südharz und Altmarkkreis Salzwedel. Weitere Infos zu den Ergebnissen in den Landkreisen.

 

Der NABU Sachsen-Anhalt erwartet auch für 2018 wieder viele Bewerbungen im Rahmen der NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“. Verliehen werden eine ansprechende wetterfeste Plakette zur Anbringung am Haus sowie eine Urkunde.

 

Das einseitige Bewerbungsformular kann telefonisch unter 0391-5619350 oder per E-Mail Mail@NABU-LSA.de beim NABU Sachsen-Anhalt oder bei uns per E-Mail angefordert werden.

 

Wir unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr wieder und weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nach dem Naturschutzgesetz verboten ist, die Nester zu entfernen oder die Vögel am Anflug zum Nest zu hindern; die Nester sind das ganze Jahr über geschützt, auch außerhalb der Brutzeit! Befinden sich am oder im Gebäude Schwalbennester, die durch das "Einrüsten", den Abriss von Gebäudeteilen oder durch Sanierungsarbeiten in Mitleidenschaft gezogen werden, so ist die Untere Naturschutzbehörde des Salzlandkreises darüber zu informieren. Sie klärt dann, ob und unter welchen Bedingungen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann.     

 

Mehl- und Rauchschwalben leisten in den Dörfern einen wichtigen Beitrag, auch für die Lebensqualität des Menschen, denn sie ernähren sich ausschließlich von fliegenden Insekten. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben auf Häuserfassaden führen jedoch desöfteren zu Diskussionen. Auch bei Haussanierungen werden leider Nester entfernt – häufig gar widerrechtlich. Die vor allem in Ställen nistenden Rauchschwalben haben dagegen Probleme, weil moderne Stallanlagen entweder verschlossen sind oder nicht den Lebensraumansprüchen der Schwalben genügen.

 

Berichte und Bilder zu einigen Auszeichungen in Schönebeck und Umgebung sowie das Bewerbungsformular zum Herunterladen finden Sie hier

Obstbäume bei Gnadau

23. April 2018

Die im letzten Jahr am Ortsrand von Gnadau gepflanzten Obstbäume sind sehr gut angewachsen und erhielten kürzlich einen fachgerechten "Verjüngungsschnitt". Ausführlich berichtet die Volksstimme Schönebeck darüber. Hier der Artikel

 

Bilder und Info´s zur Pflanzaktion vom März letzten Jahres hier

 

Fotos: Gudrun Edner

Wissensvermittlung und leckerer Imbiss

Erlebter Frühling mit Hummel & Co.

22. April 2018

Zahlreiche, interessierte Besucher konnten wir gestern bei unserem "Erlebten Frühling mit Hummel & Co." in der "Nachtigallenoase" begrüßen. Geduldig beantworteten Marcel Majchzrak und Kalheinz Schuppe alle Fragen zu Hummeln, Honigbienen und Wildbienen. Marcel Majchzrak hielt vorab einen Fachvortrag über die Lebensweisen der Wildbienen, gab Tipps für die Gestaltung eines bienenfreundlichen Gartens und bestimmte beim Gang auf die Flächen neben der "Nachtiagllenoase" die Blütenbesucher. Karlheinz Schuppe führte letztlich die Gäste durch alle Bereiche der "Nachtigallenoase".
Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt: Jens Thesenvitz hatte eine Kiste Obstsäfte von der Firma "Natho Säfte GmbH" aus Welsleben mitgebracht. Wir bedanken uns bei der Firma für die Spende! Gudrun Sommerfeld hatte neben leckerem Brot auch Frischkäse mit bunten Kräutern kreiert. Christa Schmidt hatte Kaffee mitgebracht. Gudrun Edner zauberte vor Ort Kräuterquark. Ein Gast spendete dazu eine ganze handvoll Bärlauchblätter. 
Allen Helfern sei gedankt! 
Fotos und Text: Gudrun Edner
Volksstimme Schönebeck vom 23. April (Olaf Koch)
Volksstimme Schönebeck vom 23. April (Olaf Koch)

Aktion "Krötentaxi" beendet

Lurche werden immer weniger/ Sparkasse übergibt Spende

8. April 2018

Mit dem heutigen Sonntag endet unser "NABU-Krötentaxi" in diesem Jahr! Auch wenn die geringe Zahl der gefundenen Lurche am Zaun "Ranies" Anlass zur Sorge gibt, so bedanken wir uns bei gut 60 großen und kleinen fleißigen Helfern!

An diesem Wochenende fanden wir lediglich einen Teichmolch! Im letzten Jahr waren es noch über 30 Lurche an vier Tagen. Seit 2015 nehmen die Zahlen der Gäste im "Krötentaxi" kontinuierlich ab. Sicherlich werden indirekt die trockenen Frühjahre der letzen Jahre die Fortpflanzung negativ beeinflusst haben; es müssen aber auch direkte Einflüsse auf die Populationen eingewirkt haben. Und da kommen einige in Frage. Der Straßenverkehr an dieser Stelle wird nicht einflußgeben sein, denn die Zahl der Straßenverkehrsopfer ist - dank des Zaunes - überschaubar.  

Zu den Ergebnissen und Bildern der letzten Jahre des "Krötentaxis".  

 

Zum Schluss etwas erfreuliches: Die Salzlandsparkasse, Filiale Körnerplatz in Schönebeck hat Spenden für die Aktion gesammelt und gestern uns symbolisch übergeben. In der Filiale stand eine Sparbüchse in Form eines "Froschkönigs" mit dem Verweis, dass die Spende der NABU Gruppe Schönebeck zu Gute kommen wird. Die Kunden haben fleißig gespendet: 630 Euro kamen zusammen! Klasse! Die NABU Gruppe Schönebeck bedankt sich bei allen Spendern und natürlich bei der Sparkasse mit dem Leiter, Andreas Baack, an der Spitze für die Initiierung der Spendenaktion.      

 

Fotos: Gudrun Edner

Bestände des Gesangskünstler nehmen ab

NABU und LBV haben den Star zum Vogel des Jahres gewählt/ Vortrag

27. Februar 2018

Star an Bruthöhle (Foto: Detlef Pickut)
Star an Bruthöhle (Foto: Detlef Pickut)

Der Bestand des Stars in Deutschland schwankt jährlich zwischen 3 und 4,5 Millionen Paaren, je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg im Vorjahr. Das sind zehn Prozent des europäischen Starenbestandes, der bei 23 bis 56 Millionen liegt. Der Star ist zwar bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet, doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an vor allem an insektenreichen Nahrungsflächen. Der schillernde Geselle ist ein typisches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten.

In Sachsen-Anhalt ist der Star zwar fast flächendeckend verbreitet und in der aktuellen Roten Liste Sachsen-Anhalts mit 100.000 bis 200.000 Brutrevieren als "häufig" eingestuft, aber lang- und kurzfristig verzeichneten die Experten eine Abnahme um mehr als 20 % des Brutbestandes! Somit zählt nun auch er zu den Vogelarten in der Kategorie "Vorwarnliste" mit stark rückläufigem Bestand, der besonders beobachtet werden muss. Gelingt es nicht den Negativtrend zu stoppen, wird auch er bald zu den stärker gefährdeten Arten zählen.

 

Gründe für seinen Rückgang sind der Verlust und die intensive Nutzung von Weiden, Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Würmer und Insekten zum Fressen findet. Werden Nutztiere nur im Stall gehalten, fehlt der Mist, der Insekten anlockt. Biozide und Agrochemikalien vernichten zudem weitere Nahrungstiere. Die Nahrung des Stars ist abhängig von den Jahreszeiten. Im Frühjahr stehen Kleintiere aus dem Boden auf dem Speiseplan. Im Sommer und Herbst schätzen Stare zusätzlich Früchte und Beeren. Beerentragende Hecken zwischen den Feldern sucht man vielerorts ebenfalls vergebens.

 

Angepasst hat sich der Star an die Stadt: Der urbane Geselle nutzt Nistkästen oder Hohlräume an Dächern und Fassaden zum Nestbau. Parkanlagen, Friedhöfe und Kleingärten liefern ihm Nahrung. Doch auch dort droht ihm Lebensraumverlust durch Bauvorhaben, Sanierungen oder Verkehrssicherungsmaßnahmen.

 

Obwohl als „Allerweltsvogel“ betitelt, ist der diesjährige "Vogel des Jahres" doch eher der „Star“ unter den Vögeln. Bewundert werden seine Schwarmflüge im Herbst, die als einzigartiges Naturschauspiel gelten. Im Frühjahr sticht das Starenmännchen durch sein metallisch glänzendes Gefieder heraus. Im Spätsommer nach der Mauser ist das gesamte Gefieder dicht weiß gefleckt, einem Perlmuster ähnlich.

Zum Gesamtpaket dazu kommt sein Talent der Imitation: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann auch Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen.

 

Abhängig von seinem Lebensort ist der Jahresvogel Kurzstreckenzieher, Teilzieher oder Standvogel. Mitteleuropäische Stare ziehen zum Großteil bis in den südlichen Mittelmeerraum und nach Nordafrika. Die maximale Zugstrecke liegt bei 2.000 Kilometern. Manche Stare verzichten vermehrt auf lange Reisen und überwintern vor allem im Südwesten Deutschlands. Im Herbst sind die imposanten Schwarmwolken aus vielen tausend Staren am Himmel zu sehen, wenn sie während des Zuges an einem Schlafplatz Rast machen.

 

Am Freitag luden wir alle interessierten Vogelfreunde zum Vortrag über den Star in das Hotel "Domicil" in der Friedrichstraße 98a ein. Michael Wunschik stellte den "Vogel des Jahres" vor 12 Gästen näher vorstellen. 

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei; jedoch wird um eine Spende gebeten.

 

Weitere Infos zum "Vogel des Jahres 2018"

 

Fotos: Thomas Edner

Wieder mehr Wintervögel

NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel"

14. Februar 2018

Auch in unserer Nachtigallenoase wurden wieder Vögel gezählt (Foto: Olaf Koch)
Auch in unserer Nachtigallenoase wurden wieder Vögel gezählt (Foto: Olaf Koch)

Der Haussperling bleibt in Sachsen-Anhalt die Nummer eins. Bei der großen Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ wurde die Rangfolge aus dem letzten Jahr bestätigt. Hinter dem Spatz folgen Kohlmeise und Feldsperling.

Im Salzlandkreis zählten 212 Vogelfreunde über 6.400 Vögel. Auch hier gewinnt der Haussperling, allerdings belegt der Feldsperling den zweiten Platz und die Kohlmeise wird Dritter.  

 

Es fragten sich vor der diesjährigen NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ viele Menschen erstaunt, wo die Vögel in diesem Winter geblieben sind. Zeitweise ließen sich an den Futterstellen sowie in Gärten und Parks weniger Vögel blicken. „Die Sorge um ausbleibende Vögel im Dezember hat viele Vogelfreunde beschäftigt“, sagt NABU- Landesgeschäftsführerin Annette Leipelt. Zur „Stunde der Wintervögel" konnten dann wieder mehr gefiederte Freunde beobachtet werden.

Während beim Haus- und Feldsperling nur wenig Veränderung zum Vorjahr zu verzeichnen war, nahmen landesweit Rotkehlchen, Amsel und Buchfink um rund ein Fünftel ab. Zunahmen waren dagegen bei Blau- und Kohlmeise zu verzeichnen, aber auch Grünfink, Stieglitz und Kleiber wurden wieder häufiger gesichtet.

Hingegen sind im Salzlandkreis - bis auf den Buchfinken - erfreulichweise keine merklichen Abnahmen ersichtlich.

 

In Sachsen-Anhalt konnte die Anzahl der Melder aus den Landkreisen und kreisfreien Städten sich von 2.480 aus dem Vorjahr auf 2.591 steigern. Die fleißigsten Zähler kommen aus dem Harz, der kreisfreien Stadt Magdeburg und aus dem Burgenlandkreis sowie aus dem Saalekreis und dem Landkreis Börde. Insgesamt wurden 75.595 Vögel in unserem Bundesland gezählt und damit mehr als im letzten Jahr (66.276 Vögel).

Die Rangliste der Vogelarten und weitere Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt

 

Die Zahl der Melder (von 236 auf 212) und die gemeldeten Vögel (von 6.844 auf 6.407) aus dem Salzlandkreis nahmen im Vergleich zum Vorjahr ab.

Die Rangliste der Vogelarten und weitere Ergebnisse aus dem Salzlandkreis 

 

In unserer Nachtigallenoase zählten 13 Vogelfreunde insgesamt 60 Vögel von neun Arten. Zu den dortigen vorherigen Ergebnissen

 

Bundesweit hat die achte "Stunde der Wintervögel" alle Rekorde gebrochen: 136.000 Teilnehmer meldeten über 3,5 Millionen Vögel, so viele Vögel wie nie zuvor. Häufigster Wintervogel in der Gesamtauswertung aller Bundesländer wurde auch hier der Haussperling, gefolgt diesmal von der Kohlmeise und der Blaumeise. Der Feldsperling belegt bundesweit den vierten Platz.

 

Der NABU bedankt sich bei allen Teilnehmern!

Wir bestehen seit 10 Jahren!

Karlheinz Schuppe auf Mitgliederversammlung geehrt

22. Januar 2018

Am vergangenen Sonnabend fand unsere Mitgliederversammlung statt. 14 Mitglieder und fünf Gäste folgten unserer Einladung. Der Vorsitzende, Michael Wunschik, wies darauf hin, dass wir vor fast 10 Jahren die NABU Gruppe Schönebeck gründeten und mit Stolz auf eine vorzeigbare Naturschutzarbeit verweisen können. Das Jubiläum nahmen wir zum Anlass, um den Initiator der Gründung, Ideengeber und herausragendes aktives Mitglied, Karlheinz Schuppe, zu danken. 2013 erhielt Karlheinz für sein Engagement den Umweltpreis des Landes Sachsen-Anhalt.

Nachfolgend wurden Berichte über unsere Tätigkeit im letzten Jahr, über die Finanzen und über die Kassenprüfung abgehalten. Insbesondere der Bericht des Vorstandes (Tätigkeitsbericht) nahm größere Zeit in Anspruch, um alle Aktivitäten im Jahresverlauf darzustellen. Er ist nachfolgend als Datei herunterladbar.

Hannelore Ziepert vom Grünflächenamt der Stadt Schönebeck überbrachte Grüße und Glückwünsche vom Oberbürgermeister Bert Knoblauch. Er konnte diesmal nicht teilnehmen, da zeitgleich der Neujahrsempfang stattfand. Sie nutzte die Gelegenheit, um auf "grüne" Planungen im Stadtgebiet hinzuweisen.   

Nach zwei Wahlen folgte nach dem Mittagessen die Vorstellung des Arbeits- und Veranstaltungsplanes 2018. Der Veranstaltungsplan ist unter Termine als Datei eingestellt.

 

Das Schlußwort wurde genutzt, um sich bei allen NABU-Mitgliedern unserer Gruppe, dem NABU-Landesverband, unseren Partnern und dem Team vom Hotel Domicil zu bedanken.

 

Fotos: Gudrun Edner

 

Bericht des Vorstandes
Tätigkeitsbericht 2017
Vorstandsbericht MV 2017.pdf
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