Augenschmaus und voller Leben zugleich

Nächste Führung in der NABU-Nachtigallenoase

22. Juni 2017

Eingangsbereich zur NABU-Nachtigallenoase (Foto: Gudrun Edner)
Eingangsbereich zur NABU-Nachtigallenoase (Foto: Gudrun Edner)

So präsentiert sich derzeit die NABU-Nachtigallenoase! Es krabbelt und summt, flattert, ruft und singt und duftet süßlich nach Holunderblüten. Besonders der Blühstreifen auf der angrenzenden Freifläche fällt mit seinen vielen Farbklecksen auf. Neben Gräsern leuchten viele Blütenfarben des Klatschmohns, der Magaritten, des Gelben Steinklees, der Esparette, der Hunds-Kamille, der Kornblume, der Vogelwicke, der Kornrade, der Phaselia, die auch Bienenfreund genannt wird, der Sonnenblume, des Rotklees und des weißen Labkrautes. Ein Blütenmeer von Farben. Ein Augenschmaus, der voller Leben ist. Solche Blumenwiesen mit diesen vorwiegend heimischen Pflanzen sind in unserer Stadt leider selten geworden. Die Grünflächen werden viel zu häufig gemäht. Dabei entzücken Blumenwisen nicht nur unsere Sinne, sondern bieten Deckung, Unterschlupf und Nahrung für Insekten, Gliedertiere sowie Vögel und Fledermäusen. Ein lohnender Beitrag für mehr Artenvielfalt.  

Neben dem Blühstreifen ist die Fläche gemäht. Ganz bewusst haben die Naturschützer der NABU Gruppe Schönebeck den Streifen stehen gelassen. Denn nur so können sich die Pflanzen ungestört entwickeln und Samen ausbilden. Die Insektenwelt bleibt erhalten und kann sich ebenfalls vermehren. Im nächsten Jahr wird dann eine andere Fläche als Blühstreifen auf der Wiese stehen gelassen. Intelligentes und modernes Mahd-Management für Mensch und Natur.   

Die NABU-Nachtigallenoase in der Chausseestraße zeigt beispielhaft auf, wie durch eine geeignete Auswahl an Pflanzen, viele Tierarten fast ganzjährig "einen gedeckten Tisch" vorfinden.

 

Alle neugierigen und interessierten Gäste können sich am Sonnabend, den 1. Juli um 10 Uhr selbst überzeugen. Denn dann findet die nächste öffentliche Führung in der NABU-Nachtigallenoase in der Chausseestraße Schönebeck statt. Karlheinz Schuppe von der NABU Gruppe Schönebeck wird Anregungen und Hinweise zur Pflanzenauswahl geben und bei Bedarf kleinere Samenportionen und Jungpflanzen mitgeben, damit der Weg von der Idee zum realen Hummel-, Bienen- und Schmetterlingsbeet möglichst kurz wird.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch wird um eine Spende gebeten.

 

Die NABU- Nachtigallenoase ist ein ehemaliger Kleingarten am Stadtrand von Schönebeck, der - unter anderem mit finanzieller Hilfe der Stadtwerke Schönebeck (SWS) - zu einer praxisnahen Umweltbildungstätte entwickelt wurde. Die Bedeutung und Schönheit einer hohen Artenvielfalt von einheimischen Pflanzen und Kleinstlebewesen werden auf dem Gelände jedes Jahr vielen Kindern sowie Grundstücksbesitzern und Balkonliebhabern vorgestellt. 

 

Wußten Sie, dass:

-geeignete frühblühende Insektennährpflanzen für den Garten beispielsweise Winterling, verschiedene Weidenarten, Kornellkirsche, Taubnessel, Leberblümchen, Frühlingskrokus, Schneeheide (auch für Balkonkästen geeignet), Thymian/ Zitronen-Thymian und Milchstern sind?

- seit 20 Jahren in einigen Gegenden Deutschlands 80 Prozent der Insekten zurückgegangen ist?

- dadurch massenweise Fluginsekten fehlen, die zwar das Reinigen unserer Autofrontscheiben einsparen, aber auch als Nahrung für viele Vogelarten fehlen,

- Pflanzenschutzmittel, insbesondere mit dem Wirkstoff aus der Reihe der Neonicotinoide, dafür wahrscheinlich verantwortlich sind,

- Honigbienen und andere Blütenbesucher auf die Schädlingsbekämpfungsmittel sehr empfindlich reagieren und ihre Fortpflanzung negativ beeinflussen

 

Fotos: Schmidt und Edner

 

Ausflug

Junge Gartenrotschwänze erstmalig in ihrer neuen Welt

19. Juni 2017

Gudrun Edner hat den Ausflug junger Gartenrotschwänzchen fotografiert!

 

Fotos: Gudrun Edner

Steinmarder zu Besuch

19. Juni 2017

Unserer Gudrun Edner sind wieder seltene Beobachtungen eines nächtlichen Jägers gelungen, die wir nicht vorenthalten wollen. Direkt bei ihr zuhause ließ sich ein Steinmarder blicken. Sie schreibt: "Kaum hat sich das Tageslicht verabschiedet, kommen die nächtlichen kleinen Jäger der Nacht. Die Fledermaus zieht ihre Runden über die Freiflächen des Hofes, da huscht lautlos, auf leisen, schnellen Sohlen der Marder durch sein Stadtrevier. Sichtlich von mir gestört, da irgendwo ein Junges ruft, werde ich von ihm beäugt. Durch Knurren und auf mich zurennen, möchte er mich verjagen, dabei sind die Schnappschüße entstanden. Am nächsten Tag erinnern an diese Begegnungen nur die Hinterlassenschaft, die man dann findet."

 

Fotos: Gudrun Edner

Jungstörche in Frohse erhielten Ring

17. Juni 2017

Agnes Schulz aus Schönebeck-Frohse hat uns darüber informiert, dass gestern die drei Jungstörche vom Beringer Wolfgang Grönwald einen Ring der Vogelwarte Hiddensee erhielten. Um an das Nest auf dem Kirchendach zu gelangen, half wieder die Freiwiliige Feuerwehr Frohse mit einer Drehleiter aus. Bei der Gelegenheit wurde auch das Nest von eingebrachten Müll und anderen Dingen, die zur Gefahr für die Jungvögel werden könnten, entfernt.

Zum bisherigen Brutverlauf, die bisherigen Brutjahre und weitere Infos zum Lebensraum Kirchturm

 

Fotos: Agnes Schulz

Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel"

Rekordbeteiligung

2. Juni 2017

Bei der Vogelzählung in unserer Nachtigallenoase (Foto:  Madlen Jirmann, Volksstimme Schönebeck)
Bei der Vogelzählung in unserer Nachtigallenoase (Foto: Madlen Jirmann, Volksstimme Schönebeck)

Der NABU Sachsen-Anhalt freut sich über eine neue Rekordbeteiligung bei der 13. Stunde der Gartenvögel, die am zweiten Mai-Wochenende vom 12. bis 14. Mai stattfand. Über 1.500 Vogelfreunde in Sachsen-Anhalt zählten mehr als 41.000 Vögel aus knapp 1.000 Gärten.

Während der Haussperling in Deutschland und Sachsen-Anhalt weiterhin Vogel Nummer eins bleibt und auch die Amsel ihren zweiten Platz vom Vorjahr verteidigen konnte, erreichte der Star in Sachsen-Anhalt wieder den dritten Platz. Danach folgen Blaumeise und Mauersegler. Insbesondere Mauersegler und Mehlschwalbe trotzen dem langfristig abnehmenden Trend und wurden um 88 Prozent bzw. 29 Prozent zwischen Arendsee und Zeitz häufiger gesehen als im Vorjahr. Leider reicht dieses Hoffnungszeichen noch nicht, um von einer Umkehr des Abwärtstrends zu sprechen. Der Verlust von Nistplätzen an Gebäuden und das Insektensterben macht Mauerseglern und Schwalben zu schaffen.

 

Die erhoffte eindeutige Erklärung für das Fehlen vieler Wintervögel in Deutschland konnte die Mai-Zählung übrigens nicht liefern. Lagen die Winterzahlen unserer Meisenarten noch um 30 bis 60 Prozent niedriger als im Vorjahr, sind es nun zur Brutzeit lediglich zehn bis 20 Prozent. Dies passt zur Theorie, dass ein Großteil des Fehlens durch geringen Winterzuzug aus dem Norden und Osten verursacht wurde, auch im Hinblick auf schlechte Bruterfolge 2016. Insgesamt zeige das Ergebnis, dass von den Zahlen eines Jahres nicht sofort auf langjährige Bestandszu- oder -abnahmen geschlossen werden könne, so der NABU.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass die im Rahmen der ‚Stunde der Gartenvögel‘ ermittelten Bestandsdaten vor allem durch die jährliche Wiederholung wertvoll werden. Nur langjährige Datenreihen können über wetterbedingte Ausschläge einzelner Jahre hinaus zuverlässige Bestandstrends anzeigen.

 

In Deutschland siegten wie in den letzten beiden Jahren zuvor auch Haussperling vor Amsel und Kohlmeise. Bundesweit haben sich 60.000 Vogelfreunde beteiligt.

 

Der NABU bedankt sich bei den 1.515 Teilnehmern in Sachsen-Anhalt. 41.679 Vögel aus 985 Gärten wurden zur Auswertung gemeldet. Die meisten Vögel wurden in den Landkreisen Saalekreis, Salzlandkreis, Börde, Harz, Burgenlandkreis und Mansfeld-Südharz gezählt.

 

Im Salzlandkreis zählten 175 Vogelfreunde 4.611 Vögel. Es gewann auch hier der Haussperling vor der Amsel; jeoch belegte der Feldsperling den dritten Platz.

 

Auch wir luden wieder zum gemeinsamen Zählen in die NABU-Nachtigallenoase ein und registrierten dort 36 Vögel aus 20 Arten. Im Einzelnen: zwei Grünfinken, ein Buchfink, ein Girlitz, zwei Stare, zwei Amseln, zwei Mönchsgrasmücken, eine Klappergrasmücke, eine Dorngrasmücke, vier Haussperlinge, vier Rauchschwalben, vier Mauersegler, eine Kohlmeise, eine Nachtigall, ein Hausrotschwanz, ein Zilp-Zalp, zwei Ringeltauben, zwei Rabenkrähen, zwei Rotmilane, ein Turmfalke und ein Sperber.

 

Weitere Ergebnisse zur NABU-Aktion insgesamt, zu unserem Bundesland und Landkreisen unter www.stunde-der-gartenvoegel.de. Hier können auch die Ergebnisse der letzten Jahre eingesehen werden.

Schwalbenfreunde gesucht

Ranies erhält die ersten Auszeichungen von uns in diesem Jahr

19. Mai 2017

Rauchschwalbe (NABU Fotoclub/ Gaby Schröder)
Rauchschwalbe (NABU Fotoclub/ Gaby Schröder)

Der NABU Sachsen-Anhalt Jahr ruft auch in diesem Jahr wieder Schwalbenfreunde auf, bei der NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mitzumachen. Wer mit Schwalben in enger Nachbarschaft lebt, sie toleriert, sich an ihnen erfreut und um deren Schutz sich bemüht, kann sich um die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben.

 

Die Rauchschwalben sind in Sachsen-Anhalt bereits eingetroffen und auch die kleineren Mehlschwalben treffen derzeit ein. Viele Menschen warten schon sehnsüchtig auf „ihre“ Schwalben. Der NABU möchte mit der Auszeichnung von Gebäuden, in oder an denen Schwalben nisten, um Toleranz und Verständnis aber auch Akzeptanz für die Vögel werben und auf schwindende Brutmöglichkeiten hinweisen. 2012 startete erstmalig die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mit freundlicher Unterstützung des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt.

 

Der NABU Sachsen-Anhalt zeichnete in den letzten fünf Jahren 612 Schwalbenfreunde landesweit aus. Besonders erfreulich ist, daß sich neben Bürgern mit ihren privaten Wohnhäusern und Ställen, Scheunen, Garagen, Werkstätten oder Schuppen auch Betriebe, Kindergärten und Schulen, aber auch Pferdehöfe, Tankstellen, Hotels/ Pensionen und Gaststätten für den Schwalbenschutz engagieren. Die meisten Bewerber kamen im letzten Jahr aus den Landkreisen Salzlandkreis, Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und Harz. Insgesamt 136 Schwalbenfreunde aus Sachsen-Anhalt hatten sich im letzten Jahr für die Auszeichnung beworben.

Auch in Schönebeck und Barby mit ihren Ortsteilen sowie im Bördeland wurden Auszeichnungen vorgenommen. Wir unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr wieder und haben in Ranies die ersten Auszeichnungen im Auftrag des Landesverbandes vorgenommen (siehe Artikel Volksstimme Schönebeck eiter unten).

 

Nach dem Naturschutzgesetz ist es übrigens verboten, die Nester zu entfernen oder die Vögel am Anflug zum Nest zu hindern; die Nester sind das ganze Jahr über geschützt, auch außerhalb der Brutzeit! Befinden sich am oder im Gebäude Schwalbennester, die durch das "Einrüsten", den Abriss von Gebäudeteilen oder durch Sanierungsarbeiten in Mitleidenschaft gezogen werden, so ist die Untere Naturschutzbehörde des Salzlandkreises darüber zu informieren. Sie klärt dann, ob und unter welchen Bedingungen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann.      

 

Der NABU Sachsen-Anhalt erwartet auch für 2017 viele Bewerbungen im Rahmen der NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus". Verliehen werden eine ansprechende wetterfeste Plakette zur Anbringung an der Hauswand sowie eine Urkunde.

 

Das Bewerbungsformular kann telefonisch beim NABU Sachsen-Anhalt unter 0391-5619350, per E-Mail beim NABU Sachsen-Anhalt Mail@NABU-LSA.de oder einfach bei uns herunterladen (siehe nachfolgende Datei!). Weitere Infos zur Aktion

 

Info:

Mehl- und Rauchschwalben leisten in den Dörfern einen wichtigen Beitrag, auch für die Lebensqualität des Menschen, denn sie ernähren sich ausschließlich von fliegenden Insekten. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben auf Häuserfassaden führen jedoch des öfteren zu Diskussionen von Hausbesitzern. Schmutzabweisende Fassadenfarben verhindern den Neubau der Lehmnester. Leider werden auch bei Haussanierungen Nester entfernt – häufig gar widerrechtlich. Die vor allem in Ställen nistenden Rauchschwalben haben dagegen Probleme, weil moderne Stallanlagen entweder verschlossen sind oder nicht den Lebensraumansprüchen der Schwalben genügen.

 

Beiträge zur Aktion aus Schönebeck und Umgebung 

Bewerbungsformular NABU- Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"
Das einseitige Formular bitte ausfüllen und mit ein paar Bildern an den NABU Sachsen-Anhalt senden. Gern können Sie noch zusätzliche Zeilen Ihres Engagements im Schwalbenschutz beifügen.
Bewerbungsformular.pdf
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Volksstimme Schönebeck vom 19. Mai 2017 (Madlen Jirmann) Plaketten und Urkunde werden von den drei Mädchen in der Mitte hochgehalten!
Volksstimme Schönebeck vom 19. Mai 2017 (Madlen Jirmann) Plaketten und Urkunde werden von den drei Mädchen in der Mitte hochgehalten!

Mit dem "Wald"-Schulz ins Moor

Exkursion ins Jemmeritzer Moor

10. Mai 2017

Teilnehmer der Wanderung im Naturschutzgebiet "Jemmeritzer Moor" (Foto: Martina Ebeling)
Teilnehmer der Wanderung im Naturschutzgebiet "Jemmeritzer Moor" (Foto: Martina Ebeling)

Letzten Sonnabend trafen sich Mitglieder der NABU Gruppe Schönebeck und Calbe sowie befreundete Naturfreunde in Jemmeritz (Ortsteil der Stadt Kalbe, Altmarkkreis Salzwedel), um das dortige Naturschutzgebiet (NSG) "Jemmeritzer Moor" kennenzulernen. 19,8 ha des NSG (20,65 ha) hat die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erworben. Die NABU-Flächen des schon zu "DDR-Zeiten" als NSG ausgewiesenen Gebietes wird von Frank Schulz im Auftrage des NABU betreut. Er und Wildbiologin Antje Weber vom Büro Wildforschung & Artenschutz Jeggau begrüßten die 16 Teilnehmer am alten Forsthaus Jemmeritz und führten uns durch das Gebiet. Der "Wald"-Schulz, wie sich Frank Schulz aufgrund der namentlichen Verwechslungsgefahr in der Region und seiner jahrzehntelangen Liebe zum Wald nennt, konnte seinen großen Wissenschatz über den Jemmeritzer Wald und die Jagd während des Spazierganges immer wieder unterhaltsam und sympathisch vermiiteln. Interessant ist, dass die bereits naturnahen Flächen ohne forstwirtschaftliche Eingriffe bis auf notwendige Sicherungsmaßnahmen entlang des Wanderweges unterbleiben - so hat das Gebiet den Charakter eines "urigen" Waldes. 

Super ergänzt durch die lebendigen und interessanten Ausführungen von Antje Weber zur Wildforschung, insbesondere zum Iltis, waren die gut zwei Stunden am Vormittag auch schon vorbei. Beide wurden, nach einem gemeinsamen Imbiss im Wald-Café, mit regionaltypischen Geschenken, Blümchen und einem herzlichen Dank verabschiedet.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei den beiden "eingespielten" Gebietskennern sowie bei der Frau vom "Wald"-Schulz, Martina Ebeling, für den gelungenen Vormittag bedanken.

 

Der Nachmittag gehörte dem Kremser! Nach schaukliger beschaulicher Fahrt zum Jägerhorn gab es dort Kaffee und leckeren Kuchen. Wer wollte, konnte die dortige Wassertretstelle ausprobieren.

Auch hier gilt unser Dank dem "Kremserunternehmen" für die Fahrt und für die leibliche Verpflegung. Und unserer Gudrun ein ganz besonderer Dank für die Organisation des sehr schönen Sonnabends.     

 

Fotos: Gudrun Edner

Nächtlicher Gast mit der Kamera erwischt

Waschbären im Stadtgebiet

28. April 2017

Gudrun Edner von unserer NABU-Gruppe gelangen seltene Aufnahmen eines nächtlichen Gastes in Ihrem Garten. Hier ihr Bericht und die Fotos:

"Gestern Abend waren zarte Schritte auf dem Laubendach zu hören. was ist das, ein Waschbär, der neugierig übers Laubendach schaut, um zusehen, wer denn da störte. So eintstanden Suchbilder, aber das Leuchten der Augen in der Nacht verriet ihn. Als es ihm zu unruhig wurde, stieg erziemlich hoch in das Geäst des Nußbaumes. Er benutze seinen Schwanz als Haltefunktion. Wie kam er auf den Baum. Zuerst dachten wir über die ausladenen Äste, aber nein, über den Baumstamm ging es dann wieder hinab, um im dunklen Dickicht zu verschwinden. Hoffentlich, so meine Sorge, vergreift er sich nicht an unserer singenden Nachtigall, die uns wie die anderen vielen Sänger erfreut. Ein lautloser Jäger inmitten unserer Stadt."

 

Waschbären sind Kleinbären und stammen ursprünglich aus Nordamerika. Die anpassungsfähigen Allesfresser leben oft auch in unserer unmittelbaren Umgebung. 

 

Entdecken Sie auf den Fotos im Baum! Es ist nicht ganz einfach!

Förderschüler zu Gast in der Nachtigallenoase

25. April 2017

Besuch in der NABU-Nachtigallenoase (Foto: Gudrun Edner)
Besuch in der NABU-Nachtigallenoase (Foto: Gudrun Edner)
Heute besuchten uns 55 Schüler der Förderschule für Geistigbehinderte, Schule Lindenstraße Schönebeck, zu ihrem Projekttag. Die Schüler wurden in zwei Durchgänge aufgeteilt und auch wenn die Sonne sich nicht oft blicken ließ und es ab und an regnete, so gab es doch einiges Interessantes zu entdecken und Wissenswertes zu vermitteln.
Karlheinz Schuppe zeigte im Beobachtungstürmchen das kleine Reich der Bienen, die aber heute bei den frischen Temperaturen lieber im Bienenstock blieben. Heike Müller präsentierte eine Überraschung unten im Schleuderraum: ein weißes Rassekaninchen! Da war die Neugierde besonders groß, so etwas Lebendiges vor sich zu haben.
Christa Schmidt ließ die Schüler erraten, welche Wolle sie in einem Beutel hält.
Am Weg entlang der Benjeshacke wurde den den Schülern erklärt, welche Tiere sich in dieser aufgestapelten Totholzhecke aufhalten könnten. Ein Baumpilz weckte dann das Interesse der Kinder. An einem alten Buchenstamm konnten sie sehen, wie weit der Pilz und andere zahlreiche Helfer das Holz zersetzt haben. Gudrun Edner vermittelte anhand der Wildkräutern, welcher gesundheitliche Aspekt auch für uns Menschen in den Kräutern steckt; aber auch wie wichtig die Förderung der Wildinsekten ist, damit die Bestäuberleistung neben dem Bienenfleiß gefördert werden kann.
Für alle ein interessanter Schulausflug! Und ein großes Dankeschön an alle beteiligten NABU-Mitglieder!
Fotos: Gudrun Edner

Wenig Lurche beim Krötentaxi!

10. April 2017

Unser Krötentaxi ist schon wieder vorbei! An den zwei Wochenenden haben insgesamt über 100 kleine und große "Taxifahrer" 36 Amphibien am Amphiienzaun an der Kreisstraße nach Ranies gefunden und sicher über die Straße getragen. Diese wurden allesamt beim Krötentaxi im März gefunden (siehe Beitrag und Bilder weiter unten). Letztes Wochenende wurde zwar kein Lurch mehr gefunden, was sicherlich am Witterungsverlauf der letzten Tage und Nächte lag, Spass hatten die Kinder trotzdem. 

 

Die NABU Gruppe Schönebeck bedankt sich bei allen Teilnehmern mit und ohne Eimer!

 

Bis nächstes Jahr!

Volksstimme Schönebeck vom 10. April 2017 (Jörn Wegner)
Volksstimme Schönebeck vom 10. April 2017 (Jörn Wegner)

Über die Bedeutung der Bienen und Pflanzen

Frühlingsblütenfest in der Nachtigallenoase

9. April 2017

Marcel Majchrzak (li.) informiert die Gäste über Wildbienen (Foto: Gudrun Edner)
Marcel Majchrzak (li.) informiert die Gäste über Wildbienen (Foto: Gudrun Edner)
Auch wenn die Sonne sich nicht blicken liess, so war unser Frühlingsblütenfest am Sonnabend ein Erfolg. Marcel Majchrzak von unserer NABU-Gruppe berichtete den interessierten Besucher viel Wissenswertes über die Lebensweise unserer Hummeln und Bienen. Anschaulich dazu konnten die Besucher einen Blick in das Bienenvolk im Beobachtungstürmchen werfen, während Jens Thesenvitz gerade die Honigschleuder unterhalb des Beobachtungsturmes installierte.
Die Gäste konnte sich bei einer Führung in der Nachtigallenoase und auf der angrenzenden Freifläche vom Insektenflug überzeugen. Hummeln besuchen die derzeit reichlich vorhandenen Blüten der Kaiserkrone und Wildbienen und andere Fluginsekten die Blüten des Gundermanns - aber auch die Lehmziegelsteine in den Insektenhotels werden von den Insekten beflogen. Wie wichtig unsere fliegenden Helfer bei der Bestäubung sind und was ein jeder vor seiner Haustür für diese Insekten tun kann, wurde hier ganz hautnah bei unserem NABU- Frühlingsblütenfest vermittelt.
Um unsere Gäste auch kulinarisch zu verwöhnen, hatte Marcel Majchrzak zwei selbst gebackenen Brote mitgebracht. Für den leckeren Brotaufstrich wurden die vor Ort vorkommenden Kräuter gesammelt und zu einem Kräuterquark gemischt, der dann zu dem selbstgebackenen Brot gereicht wurde. Gegen den Durst wurden Fruchtsäfte der Firma Natho aus Welsleben gereicht - vielen Dank für die gesponserten Flaschen! Die Besucher liessen es sich schmecken!
 
Unser Dank für das Gelingen dieses Frühlingsblütenfestes gilt Gudrun Sommerfeld, Gudrun Edner, Karlheinz Schuppe, Jens Thesenvitz sowie Marcel und Johanna Majchrzak.
Volksstimme Schönebeck vom 10. April 2017 (Jörn Wegner)
Volksstimme Schönebeck vom 10. April 2017 (Jörn Wegner)

Fotos: Gudrun Edner

Pflanzaktion bei Gnadau

Bäume alter Obstsorten sollen Lücken ersetzen

25. März 2017

Die gepflanzten Obstbäume (Foto: Gisela Schaff)
Die gepflanzten Obstbäume (Foto: Gisela Schaff)
"Großer Bahnhof" in Gnadau! Bei strahlenden Sonnenschein trafen sich heute an der Straße Ortsausgang Gnadau (Ortsteil der Stadt Barby) Höhe Friedhof, Jens Thesenvitz, Gudrun und Gebhard Edner, Christa und Hans-Jürgen Schmidt von unserer NABU-Gruppe und weitere fleißige kleine und große Helfer aus Gnadau, angeführt vom Ortsbürgermeister Andreas Gutsche.
Auf Initiative eines Naturfreundes aus Schönebeck wurden sieben Obstbäume gepflanzt, die von der Baumschule Neum aus Langenweddingen (Sülzetal) stammen. Die Baumschule Neum sponserte dankenswerterweise nicht nur einen der Bäume - allesamt alte Apfel- und Birnensorten - sondern lieferte gleich die Komposterde mit. Den Transport der Bäume, der Komposterde und der Pflanzpfähle übernahm die Firma Schmidt. So konnte es also losgehen! Pflanzlöcher graben, Komposterde anfahren, Pflanzmanschetten und Verbißschutz setzen, Kalkanstrich vornehmen, Pflanzpfähle einschlagen und natürlich wässern. Mit dem Wasseranschluss auf dem Friedhof konnte über lange Schläuche das Wasser in allerlei Behälter gefüllt werden. Nach gut zwei Stunden gemeinsamer Arbeit standen in die Obstbäume "in Reih und Glied". 
Die Gnadauer können nun das Wachstum verfolgen, sich an der Blüte erfreuen und irgendwann die leckeren Früchte naschen! Verbunden mit dieser Pflanzaktion ist die Hoffnung, dass sie viele Nachahmer findet, um einen Teil unsere Kulturlandschaft zu erhalten und zu bereichern.

Bedanken möchten wir uns beim Pomologe (Obstbaukundler) und Sortenexperten Sigurd Schossig, der die Bestimmung der Obstsorten übernahm, bei Herrn Neum, der durch seine züchtigerische Arbeit viele alte Obstsorten rettet und die Aktion finanziell und materiell unterstützt hat sowie dem Initiator und "NABU-Freund" aus Schönebeck. Desweiteren gilt unser Dank der Firma Schmidt, einem Geldspender aus Schönebeck, dem Ortsbürgermeister Andreas Gutsche mit seinen Helfern aus Gnadau - hierunter waren Mitglieder der Brüdergemeinde, Handwerker und Hortkinder der Zinzedorfschule - und den zupackenden NABU-Mitgliedern.

 

Fotos: Edner

Frühlingserwachen

Gesehen, festgehalten und poetisch beschrieben

20. März 2017

"Frühlingserwachen, da drängen Märzenbecher zum Licht. Schneeglöckchen inmitten brauner Laubschicht. Wildbäche voll gefüllt mit Schmelzwasser, verschiedenne Flechten erobern sich Baumrinde und am Wanderweg die ersten Hufflattichblüten. Ein todgeglaubter Baumstumpen erwacht zu neuem Leben, stolz, trotzig, nun gerade ------  neues Leben, Frühling."

Gudrun Edner

 

Fotos: Gudrun Edner

Krötentaxi im Einsatz

Erdkröten auf Wanderschaft

19. März 2017

Das "Krötentaxi" fuhr an diesem Wochenende erstmals in diesem Jahr! 62 Teilnehmer, darunter 37 Kinder verschiedener Altersklassen folgten unserem Aufruf zur Mithilfe und kamen an den zwei Vormittagen zum Amphibienschutzzaun an der Kreisstraße nach Ranies. Gefunden wurden insgesamt 36 Lurche. 32 Erdkröten und zwei Teichmolche am Sonnabend und eine Erdkröte und einen Teichfrosch am heutigen Sonntag. Alle großen und kleinen Amphibienfans suchten sehr akribisch den gut 400m langen Zaun und die Fangeimer ab, trotzten dem nass-kalten Wetter und freuten sich über jeden Fund! 

 

Wir danken allen "Eimerguckern" und "Erdklumpenumdrehern" für die Hilfe. Und nicht vergessen: das nächste "Krötentaxi" fährt am 8. und 9. April. Mal sehen, was wir dann finden werden...

 

Fotos: Gudrun Edner

Die Seite der Volksstimme Lokalredaktion Schönebeck vom 20. März 2017 mit unserem NABU-Krötentaxi (Heike Liensdorf)
Die Seite der Volksstimme Lokalredaktion Schönebeck vom 20. März 2017 mit unserem NABU-Krötentaxi (Heike Liensdorf)
Unser NABU-Krötentaxi vom 19. März 2017 auf www.gommeranerklappspaten.de
Unser NABU-Krötentaxi vom 19. März 2017 auf www.gommeranerklappspaten.de

Blühende Frühlingsimpressionen

Fotos von Gudrun Edner

8. März 2017

SWS unterstützt neues Projekt in Nachtigallenoase

Geld für Projekt in Nachtigallenoase/ Ausstellung über Eulen zu sehen

23. Februar 2017

Vor der Ausstellung des NABU Sachsen-Anhalt zur "Waldohreule" zeigen Friedrich Husemann (li.) und Michael Wunschik den unterzeichneten Sponsoringvertrag (Foto: Gudrun Edner)
Vor der Ausstellung des NABU Sachsen-Anhalt zur "Waldohreule" zeigen Friedrich Husemann (li.) und Michael Wunschik den unterzeichneten Sponsoringvertrag (Foto: Gudrun Edner)

Die Stadtwerke Schönebeck (SWS) unterstützen uns auch weiterhin finanziell! Für das neue Projekt in der Nachtigallenoase haben wir 1.000 Euro erhalten. Den Sponsoringvertrag unter-zeichneten am Dienstag der geschäftsführer der SWS, Friedrich Husemann und der Vorsitzende unserer NABU-Gruppe, Michael Wunschik.

 

Geplant ist im unteren Bereich des Beobachtungstürmchen einen "Honig-schleuderraum" zu errichten, damit Besucher den Werdegang zum Honig kennenlernen können. Ein Bienenvolk befindet sich ja seit letztem Jahr im oberen Türmchen.

Beide Partner sind sich einig, dass hier wieder ein weiterer nachhaltiger "Umweltbildungs-Baustein" im Emsemble der Nachtigallenoase entstehen wird.

Die NABU Gruppe Schönebeck bedankt sich für die finanzielle Unterstützung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. 

 

Im Foyer des Stadtwerkehauses Schönebeck steht derzeit die NABU-Ausstellung "Die Waldohreule" des Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Neben vier sogenannten Leporellos mit Informationen zu den heimischen Eulenarten und natürlich zur Waldohreule, vervollständigen liebevoll dekorierte Vitrinen mit Vogelpräparaten und NABU-Infomaterialien die Ausstellung. Die Ausstellung kann noch bis Ende März besucht werden. Schauen Sie doch mal vorbei!

 

Fotos: Gudrun Edner        

Volksstimme Schönebeck vom 23. Februar 2017 (Jörn Wegner)
Volksstimme Schönebeck vom 23. Februar 2017 (Jörn Wegner)

Vortrag über Waldkauz gut besucht

19. Februar 2017

Gudrun Edner (li.) bedankt sich bei Michael Wunschik für den Vortrag (Foto: Edner)
Gudrun Edner (li.) bedankt sich bei Michael Wunschik für den Vortrag (Foto: Edner)

Letzten Freitag haben wir wieder zum Vortrag über den "Vogel des Jahres" öffentlich eingeladen. Michael Wunschik, Vorsitzender unserer NABU-Gruppe, stellte den Waldkauz anhand eines Power-Point-Vortrages anschaulich vor. Zusätzlich zeigte er ein Waldkauzpräparat und andere "Eulen-Materialien", die er geschickt in den Vortrag "einbaute". 

 

Über 30 Gäste folgten den Ausführungen im Hotel "Domicil" in Schönebeck.

 

Weitere Info´s finden Sie hier

Große Beteiligung, aber weniger Vögel

Ergebnisse der NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel"

31. Januar 2017

Kohlmeisen waren dieses Jahr nicht so häufig (Foto: NABU/ Willi Rolfes)
Kohlmeisen waren dieses Jahr nicht so häufig (Foto: NABU/ Willi Rolfes)

Der Haussperling bleibt in Sachsen-Anhalt als auch im Salzlandkreis die Nummer eins. Bei der großen Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ folgen dem Spatz, die Kohlmeise und der Feldsperling. Im Salzlandkreis genau umgedreht. Hier belegt die Kohlmeise hinter den beiden Sperlingsarten Platz 3. 

 

Bei der diesjährigen NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ fragten sich viele Menschen erstaunt, wo denn die Vögel in diesem Winter geblieben sind. Auffallend wenig Meisen, Finken und andere Vögel ließen sich an den Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. „Die Sorge um ausbleibende Vögel hat viele Vogelfreunde beschäftigt“, so Annette Leipelt vom NABU Sachsen-Anhalt.
Während landesweit beim Spatz, beim Rotkehlchen und der Amsel nur eine geringe Veränderung zum Vorjahr zu verzeichnen war, nahmen Kohl- und Blaumeisen um mehr als ein Viertel ab. Auch Grün- und Buchfinken wurden weniger gezählt. Hauptgrund für die niedrigeren Zahlen wird in dem ausbleibenden Zuzug aus dem kälteren Norden und Osten ab dem Herbst letzten Jahres gesehen.

 

Ähnliches Bild im Salzlandkreis. Auch hier blieben Haussperling und Amsel nahezu gleich, während Kohl- und Blaumeisen im Vergleich zum Vorjahr sogar um mehr als ein Drittel weniger gezählt wurden. "Viele Meisen zogen im Herbst letzten Jahres aufgrund der günstigen Wetterlage nicht weiter - das zeigen die Zählergebnisse aus Brandenburg", erklärt Michael Wunschik vom NABU Schönebeck. "Die Veränderungen sind hier insgesamt nicht so auffällig - Richtung Südwesten nehmen die Rückgänge zu." Auch für die geringen Zahlen unter den Finkenvögeln hat der NABU eine mögliche Erklärung, denn in den Waldregionen trugen Buche und Ahorn besonders viele Früchte und Samen. Solche "Mastjahre" treten immer wieder mal auf - und nicht nur Finkenvögel nutzen dann das überreiche Nahrungsangebot.

Die Zählungen der NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" vom 12. bis 14. Mai 2017 werden weiteren Aufschluss über die Entwicklung von Meise & Co. erbringen, an der auch wir wieder ein gemeinsames Zählen in der Nachtigallenoase anbieten (siehe weiter oben).

 

Die Beteiligung am Zählwochenende im Januar war erfreulich groß. Denn die Anzahl der Melder aus den Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt hat sich von über 1.800 aus dem Vorjahr auf 2.480 gesteigert. Die fleißigsten Zähler kommen aus dem Saalekreis, der kreisfreien Stadt Magdeburg und aus dem Salzlandkreis sowie aus dem Landkreis Börde und dem Burgenlandkreis. Im Salzlandkreis zählten 226 Vogelfreunde 6.486 Vögel 

 

Der NABU bedankt sich bei allen Teilnehmern!

 

Bundesweit zählten 118.000 Vogelfreunde fast 2,8 Millionen Vögel. Häufigster Wintervogel in der Gesamtauswertung aller Bundesländer wurde auch hier der Haussperling, gefolgt diesmal von der Amsel und der Kohlmeise. Der Feldsperling belegt bundesweit den vierten Platz.

Weitere Ergebnisse zur NABU-Aktion insgesamt, zu unserem Bundesland und Landkreisen finden Sie unter www.stundederwintervoegel.de. Hier können auch die Ergebnisse der letzten Jahre eingesehen werden.

Mitgliederversammlung

23. Januar 2017

Volksstimme Schönebeck vom 24. Januar 2017 (Olaf Koch)
Volksstimme Schönebeck vom 24. Januar 2017 (Olaf Koch)

Am Sonnabend fand unsere jährliche Mitgliederversammlung erstmals im Hotel "Domizil" in Schönebeck statt. 23 Mitglieder und Gäste folgten unserer Einladung, darunter OB Bert Knoblauch, Stadtrat Michael Schulz (CDU) und Vertreter von der NABU- Gruppe Calbe, des Vereins der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung sowie der Volksstimme Lokalredaktion. Olaf  Koch von der Volksstimme haben wir auch die drei lesenswerten Artikel zu verdanken, die sehr schön den Verlauf und Inhalt wiedergeben.

 

Neben Berichten und "kleineren" Wahlen bot die Versammlung wieder viel Raum für Diskussionen, die von Karlheinz Schuppe geleitet wurde. 

 

Weiter unten ist unser Arbeitsplan für dieses Jahr zum Nachlesen eingestellt. Den Veranstaltungsplan finen Sie unter Termine. Den Vorstandsbericht haben wir aufgrund der Dateigröße nicht veröffentlicht; wer Interesse an ihm hat, kann sich gern an uns wenden.    

Arbeitsplan 2017
Thematisch aufgeführt
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"Stunde der Wintervögel"

Bundesweite Zählaktion vom 6. bis 8. Januar 2017

11. Januar 2017

Zum siebten Mal riefen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Auch wir nahmen uns eine Stunde Zeit und luden öffentlich dazu ein, am Sonnabend die Vögel in unserer "Nachtigallenoase" zu zählen. Acht Vogelarten ließen sich an den Futterstellen blicken, dazu kamen noch weitere sieben Arten. Nachfolgend ein paar Fotos von Miriam Ziepert.

Die genauen Ergebnisse aus der "Nachtigallenoase" sind unten im Presseartikel nachzulesen. Aktuelle Zahlen und Trends vom Salzlandkreis finden Sie hier

Weitere Info´s unter Stunde der Wintervögel

 

Die häufigsten 35 Wintervögel im Portrait

Tipps zur Winterfütterung

Volksstimme Schönebeck vom 10. Januar 2017 (Ulrich Meinhard)
Volksstimme Schönebeck vom 10. Januar 2017 (Ulrich Meinhard)

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