Veranstaltungen, Exkursionen und Vorträge

Der NABU ist sehr vielfältig. Neben den bundesweiten NABU-Aktionen, "Stunde der Wintervögel", "Stunde der Gartenvögel", "Vogel des Jahres" und "Batnight", beteiligen wir uns auch an der landesweiten NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus". 

...ja, und dann sind da noch weitere Veranstaltungen und Exkursionen, die unser Vereinsjahr ausfüllen.....

Über Nachtigallenoase referiert

28. Juni 2016

Frau Schwarzenbach (re.) von der Volkssolidarität bedankt sich bei Gudrun Edner für den Vortrag (Foto: Gebhard Edner)
Frau Schwarzenbach (re.) von der Volkssolidarität bedankt sich bei Gudrun Edner für den Vortrag (Foto: Gebhard Edner)

Letzten Freitag hat unsere Gudrun Edner vor interessierten Zuhörerinnen im Haus "Luise" Moskauer Straße einen Vortrag über Natur- und Artenschutz abgehalten. Auf Einladung der Volkssolidaritäts-gruppe um Frau Schwarzenbach stellte Gudrun Edner unsere NABU-Nachtigallenoase vor. Diese hatte Frau Schwarzenbach beim "Tag der offenen Tür" besucht. 

 

In gemütlicher Kaffeerunde mit Kuchen stellte sich schon von allein eine lockere Athmosphäre ein, die den gesamten Vortrag begleitete. Es gab viel Wissenswertes über die Bedeutung und das Besondere der Nachtigallenoase zu berichten. Eben ein Garten, der nicht wie im üblichen Sinne schön aufgeräumt ist, sondern ein Nahrungsangebot an Pollen, Necktar vom Frühjahr bis Herbst und Samenstände bis in den Winter hinein für Insekten und Vögel bereit hält. Was sich so leicht anhört, ist aber auch arbeitsreich und mit viel Engagement unserer NABU- Mitglieder zu verdanken; hier ist insbesondere Karlheinz Schuppe zu nennen.

Die Botschaft des Kleinodes am Rande der Stadt lautet: Toleranz auch im eigenen Garten gegenüber Wildkräutern, die gern als Unkraut verdammt werden. 

 

Ein mitgebrachtes Präparat der Mehlschwalbe, stand für das Thema "Wohnungsnot". Ob es die Mehlschwalbe ist, der Mauersegler, die Fledermaus oder unsere Wildinsekten, alle bedürfen unserer Fürsorge und Ersatzmaßnahmen, damit es ein gutes Miteinander ist, auch zu unserem Wohl.

 

Nach dem Vortrag konnten noch Fragen gestellt werden. Alle waren sich einig, dass die Nachtigallenoase besucht werden muss. Die Gruppe bedankte sich bei Gudrun Edner für den Vortag mit herzlichen Worten.

 

Frau Schwarzenbach übergab für die NABU- Gruppe eine Spende von 15 Euro und bedankte sich bei Gudrun Edner im Namen aller mit einem Blumenstrauß.  Auch Frau Edner hat es Spaß gemacht, so ein aufmerksames und intressiertes Puplikum zu haben.

 

Vielen Dank für die netten Zuwendungen der Volksolidaritätsgruppe, die im Haus "Luise" gut aufgenommen ist.

Farbenfreude und Bastelspaß im Kunsthof

Frühlingsallerlei im Solepark

25. April 2016

Gestern fand wieder das "Frühlingsallerlei" auf dem Kunsthofgelände des Soleparks statt. Wie auch in den Jahren zuvor, waren auch wir als NABU Gruppe Schönebeck wiede rmit einem Bastelstand dabei! Christa Schmidt, Maria Walz und Gudrun Edner haben die Farben des Frühlings in das "Bastelstübchen" geholt und zum Basteln mit Kindern eingeladen. Die Frühlingsdekoration war wieder umwerfend schön!
Im Vorfeld wurden Kränze aus Weidenzweigen geflochten, die dann mit ganz frischen Zweigen des Buchsbaumes und mit Moos sowie trockenen Birkenzweigen bestückt wurden. Daraus entstanden wunderbare frühlingshafte Kränze, die man auch noch zuhause individuell ergänzen kann.
Vielen Dank, liebe Bastelfeen!
Und dem Solepark herzlichen Dank für die nette Betreuung!
Fotos: Hans-Jürgen Schmidt
Volksstimme Schönebeck vom 26. April 2016 (Julia Schneider)
Volksstimme Schönebeck vom 26. April 2016 (Julia Schneider)

Herbstbastelei im Solepark

21. Oktober 2015

Die herbstlichen Basteleien erfreuten Klein und Groß (Foto: Maria Walz)
Die herbstlichen Basteleien erfreuten Klein und Groß (Foto: Maria Walz)
Im Oktober findet im Solepark das Herbstfest statt. Auch dieses Jahr waren wir wieder mit einem Bastelstand dabei. Leider fiel unsere Christa Schmidt krankheitsbedingt aus, jedoch brachte ihr Mann dafür viel Bastelmaterial vorbei. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Für Christa Schmidt sprang die Schwägerin von Maria Walz, Christina Brendemühl ein, so dass wieder zu dritt der Stand betreut werden konnte.
 
Ganz im Zeichen des Herbstes war auch die Tischdekoration. Es gab sogar echte Waldpilze, Maronen zu sehen. Maria Walz gilt unseren besonderen Dank, denn sie hatte eine große Menge an Zierkürbissen mitgebracht. Sie waren die Grundlage für eine hübsche, natürliche und herbstliche Tischdekeration. Wer malen wollte, konnte mit Fantasie ein ganz besonderes Blatt zaubern.
Neben vielen Besuchern, ließ auch dieses Mal es sich die 13. Bollenkönigin aus Calbe (Saale) nicht nehmen, unseren NABU- Stand zu besuchen, wo wir sie mit einem kleinen, gebastelten Geschenk überraschten. Im Gegenzug bekamen wir ein Säckchen roter Zwiebeln. Die Stimmung war gut, zumal wir wieder gut von den Mitarbeitern des Soleparks umsorgt wurden. Dafür unser herzliches Dankeschön.
Fotos: Gudrun Edner
 
Volksstimme Schönebeck vom 13. Oktober 2015 (Ulrich Meinhard)
Volksstimme Schönebeck vom 13. Oktober 2015 (Ulrich Meinhard)

Elbebadetag in Schönebeck

Heiße Temperaturen sorgen für wenig Kinderbesuch

9. Juli 2015

Am letzten Sonntag war Elbebadetag in Schönebeck! Rund 90 Schwimmer durchschwammen die niedrigwasserführende Elbe. Auch wir waren wieder dabei!

Bei heiß-schwülen Temperaturen betreuten Gudrun Sommerfeld, Gudrun Edner, Jens Thesenvitz, Gebhard Edner und Marcel Majchrzak unseren NABU-Stand. Damit man sich nicht nur informiert, wurde noch kurzerhand ein Federquiz vorbereitet. Jens hatte verschiedene Vogelfedern auf Kork aufgesteckt, wo die Besucher erraten sollten, zu welcher Vogelart die jeweilige Feder gehört.
Bei den tropischen Temperaturen blieb der große Ansturm aus. Besucher mit Kindern kühlten sich verständlicherweise lieber in der Elbe ab. So mußte auch die geplante Exkursion ausfallen.
In Vorbereitung auf die leider später ausgefallende Exkursion wurden bei einem Spaziergang entlang des Elbufers eine Larvenhaut einer Großlibelle sowie eine frisch geschlüfte Großlibelle entdeckt.
Auch wenn diesmal unser Stand nicht von Kindern besuchte wurde, so wurden an dem Nachmittag doch interessante Gespräche geführt.
Kompliment und Dank den "tapferen" Standbetreuern!
Fotos: Gudrun Edner und Marcel Majchrzak

Frühlingsbasteleien im Solepark

NABU Teil des Rahmenprogramms

30. April 2015

Unsere "Bastel-Feen" am NABU- Stand (v.l. Gudrun Edner, Christa Schmidt und Maria Walz)
Unsere "Bastel-Feen" am NABU- Stand (v.l. Gudrun Edner, Christa Schmidt und Maria Walz)
Letzten Sonntag waren wir auf Einladung des Soleparks wieder mit einem NABU- Stand vertreten. Nachfolgend der Bericht von Gudrun Edner:

Zur Frühlingsbastelei im Siedehaus des Soleparkes, hatte unsere NABU Gruppe einen Stand gestaltet, der zur Frühlingsbastelei besonders die Kinder einlud. Frühlingsblumen,  Hornveilchenpflanzschale, herrliche Mangnolienzweige, Sonnenblumenjung-pflanzen sowie Material zur "Stunde der Gartenvögel" (siehe weiter unten) ließen ein Frühlingsflair am NABU Stand aufkommen.
 
Christa Schmidt hatte wunderschöne Fensterbildermotive vorbereitet, wo man Pflanzen oder Vögel als Vorlage herausschneiden konnte. Aus Papprollen und Buntpapier konnte man auch bei ihr eine Vasentischdekoration basteln und bemalen. Wer wollte konnte auch noch ein Pappvogelhaus zusammen stecken.
Maria Walz hatte sich mit Erde und Blumentöpfen bestückt, um zusammen mit den Kindern Sonnenblumenjungplfanzen zu verpflanzen. Als Dank konnte ein jedes Kind einen Topf mit Pflanzen mitnehmen, um es gut zu pflegen, damit später Biene, Hummel &Co eine Nahrungsquelle haben.
Gudrun Edner hatte Birkenzweige gesammelt, die als Kranz verschlungen wurden. Um  Festigkeit hineinzubringen, wurden Bastschnüre oder Naturband verwendet, um dann alles mit frischen Buchszweigen zu schmücken. Die Kinder waren begeistert und so mancher Kranz kann jetzt eine Tür oder Fenster schmücken. Selbst die Hoheit "Bollenkönigin" aus Calbe, freute sich beim Besuch unseres Standes über so einen  frühlingshaften, frischen Kranz, den sie von Gudrun Edner geschenkt bekam. Die Besucher freuten sich über das ausgelegte Material zur "Stunde der Gartenvögel" und so manche Fachfrage zu diesem Thema wurde erörtert.
 
Für Ihr Engagement an diesem Tag ist Christa und Jürgen Schmidt zu danken sowie Maria Walz und der Familie Edner. Dank gilt auch Gisela Schaff, die die Sonnenblumenpflanzen uns zur Verfügung stellte.  Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle auch den  Mitarbeitern des Soleparkes gewidmet, die uns wieder sehr gut unterstützt haben. Ein Jeder trug dazu bei, dass es wieder eine gelungen Verabstaltung war. Vielen Dank dafür!

Fotos: Gudrun Edner

Lustige Männchen aus Birkenholz und Zapfen

Herbstfest im Solepark Schönebeck- Bad Salzelmen

1. November 2014

Sieht nett aus, das "Birkenholz-Männchen" (Foto: Gudrun Edner)
Sieht nett aus, das "Birkenholz-Männchen" (Foto: Gudrun Edner)
Wie auch im letzten Jahr, haben wir uns am gestrigen Herbstfest des Soleparks im Kunsthof Schönebeck- Bad Salzelmen mit einem Bastelstand beteiligt. Die tagelangen Vorbereitungen von Christa und Jürgen Schmidt, Maria Walz sowie Gudrun Edner lohnten sich! Der NABU- Bastelstand hatte einen regen Besucherandrang zu verzeichnen.
 
Maria Walz hatte wunderschöne Herbstblätter gesammelt und getrocknet. Sie wurden für Holzstillleben oder Fensterbehang verwendet. Kleine von ihr mitgebrachten Kürbisse verwandelten sich mit ihrer Hilfe in eine hübsche Herbstdekoration. Danke dafür!
 
Jürgen Schmidt gilt unserer besonderer Dank! Er hat aus Birkenstämmen und Zweigen, die richtigen Scheiben und Stücke für unsere Herbstbastelei zu schneiden. Aus diesen, aber auch mit den von Jürgen Schmidt zugeschnittenen Holzwürfeln, bastelte Christa Schmidt mit den Besuchern hübsche Gestecke. Dazu hatte sie herrliche Sträuße aus Trockenpflanzen und Früchten aus der Natur gesammelt, die den Holzgestecken eine ganz eigene Herbstnote gaben. Vielen Dank dafür!
 
Gudrun Edners lustiges "Kienäppelmännchen", mit Schal und Mütze, erfreute Groß und Klein. So auch die lustige Figur aus Birkenzweigstückchen, die nach Lust und Laune bemalt werden konnte. Beide Figuren bekamen ihren Stand durch eine angeklebte Birkenscheibe, die mit Moos und und diversen Herbstfrüchten beklebt wurden.
 
Die Freude an den hübschen Basteleien, ließ auch so manchen Besuchern an unsere Spendenbüchse denken. So gab es auf beiden Seite Freude für die Anerkennung unseres Engagement. Auch möchten wir den Mitarbeitern des Soleparkes danken, die wieder für eine gute Atmosphäre gesorgt haben.
 
Fotos: Gudrun Edner und Christa Schmidt

Beim Elbebadetag dabei

16. Juli 2014

Unser Stand in der Volksstimme Schönebeck vom 14. Juli 2014  (Thomas Schäfer). Nicht im Bild: Heike Müller und Familie Tappenbeck.
Unser Stand in der Volksstimme Schönebeck vom 14. Juli 2014 (Thomas Schäfer). Nicht im Bild: Heike Müller und Familie Tappenbeck.

Auch in diesem Jahr nahmen wir wieder am "Elbebadetag" in Schönebeck teil. Fiel letztes Jahr aufgrund des Hochwassers der Badetag aus, so meinte es die Natur bzw. das Wetter es am letzten Sonntag gut mit den Gästen, Schwimmern,  Bootsfahrern und allen Beteiligten. Erst am späten Nachmittag fing es an zu regnen.

 

Unser NABU- Stand hatte wieder einiges zu bieten: Vogel- und Insektenpräparate, Infomaterialien, Wassertiere... Themen für ausreichend Gesprächsstoff. So auffällig, blieben die Gäste nicht aus und wir kamen schnell ins Gespräch; konnten informieren, zuhören und weiterhelfen. 

Nachmittags starteten wir eine kleine Exkursion, um gemeinsam mit Kindern Müll zu sammeln und dabei Entdeckungen in der Elbaue zu machen. Moorfrosch, Insekten, Vogelnest mit Gelege und leider viel Müll wurden gefunden.

 

Der "Elbebadetag" der Stadt Schönebeck war wieder ein Erfolg und für uns die Gelegenheit, die Teilnehmer auf die Natur und ihren Schutz zu informieren.

 

Fotos: Gudrun Edner mit Unterstützung von Anna Meyer (10)

Osterbasteln im Kurpark

NABU-Stand gut besucht

23. April 2014

Am NABU- Stand (Foto: Christa Schmidt)
Am NABU- Stand (Foto: Christa Schmidt)
Ostermontag beteiligten wir uns am Osterfest des Soleparks mit einem Bastelstand. In einem Nebenraum des Schausiedehauses im Kurpark Bad Salzelmen betreuten den Stand Antje Knopf, Christa Schmidt, Maria Walz und Gudrun Edner. Auf den liebevoll gestalteten Tischen mit Fliederstrauß, Stiefmütterchen, einen Kranz aus Wilden Wein und einen Körbchen mit Frühblühern konnten die Besucher malen, basteln, kleben und ganz besondere Tüten mit Sonnenblumensamen mitnehmen.
Diese speziellen Samentüten fertigte Antje Knopf an, die von den Kindern selbst bemalt wurden. Als Lohn gab es 20 Sonnenblumensamen ins Tütchen, mit denen man sich sie Sommersonnen in den Garten oder auf dem Balkon holen kann.
 
Gudrun Edner hatte in Eierschalen gezogene Gartenkresse, die auf extra vorgefertigten gesägten Holzscheiben (Dank an Familie Schmidt) aufgeklebt werden konnte.
Maria Walz war stets im Einsatz mit der Klebepistole, um kunstvoll neben dem Gartenkresse-Ei noch dekorativ Moos auf die Holzscheibe zu platzieren. Tolle Kunstwerke entstanden! Natürlich konnten auch ganze Hühnereier bemalt werden. Aus vorgeschnitten Papierschmetterlingen oder Osterhäschen (Dank an Maria Walz) konnten die Kinder selbst ihren Favoriten bemalen und mitnehmen. So entstanden viele kleine Kunstwerke auf Holz, auf Papier oder bunt bemalte Ostereier.
Die Damen hatten alle Hände voll zu tun!
 
Allen oben genannten Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für Ihre Vorbereitungsarbeiten, ihr Engagement am Ostermontag, die dazu beitrugen, dass unsere NABU Veranstaltung ein voller Erfolg geworden ist.
 
Dank gilt auch dem Team des Soleparks, die sich sehr um das Wohl der Teilnehmer bemüht haben. Es war eine gute und angenehme Atmosphäre. Danke!
 
Fotos: Gudrun Edner

Herbstfest im Kunsthof

NABU-Stand und Kurparkführung

5. November 2013

Auch die amtierende Bollenkönigin aus Calbe (Saale) besuchte unseren Stand (Foto: Christa Schmidt)
Auch die amtierende Bollenkönigin aus Calbe (Saale) besuchte unseren Stand (Foto: Christa Schmidt)
Christa Schmidt, Gudrun Edner von unserer NABU Gruppe und die Interessenfreundin Maria Walz hatten am Reformationstag alle Hände voll zu tun! Beim Herbstfest im Kunsthof des Soleparks Bad Salzelmen bastelten sie mit Kindern am NABU-Stand und hatten dafür extra Naturmaterialien gesammelt. 
 
In einem Nebenraum des Siedehauses nahmen viele Kinder bunte Herbstgestecke mit nach Hause. Dafür mußten zunächst kleine Löcher in einem Holzklotz gebohrt werden, was aufgrund der Härte des Holzes nicht immer leicht fiel - doch Eltern und Christa Schmidt halfen. 
 
Gudrun Edner führte an diesem Nachmittag eine Kurparkführung durch. Ziel waren die dortigen Laubbäume. Sie erklärte nicht nur die einzelnen Baumarten, sondern verwies auf die Bedeutung und Funktion der Bäume für uns Menschen und den Naturhaushalt. Blätter der Sommerlinde, Stieleiche, Spitzahorn und Gingko sowie Eicheln wurden gesammelt und beim NABU-Stand "verarbeitet". Mittels Druckwalze und Farben konnte der Fantasie freien Lauf gelassen werden - hübsche kleine Herbstkunstblätter entstanden.
 
Maria Walz zauberte aus den Blättern wunderbare Naturgeschenke: diverse Schmuckelemente fanden dabei auf Blättern und Bändern Platz, zur Freude der kleinen und großen Besuchern.
 
Ein Höhepunkt neben den stets dicht umlagerten Plätzen an der Mal- und Bastelstrecke, war der Besuch der Bollenkönigin aus Calbe. Sie bekam von Gudrun Edner zum Andenken ihres Besuchs einen bunten Gingoblattfarbdruck.
 
Christa Schmidt, Maria Walz und Gudrun Edner waren von der Resonanz und dem Besucherstrom dieser Veranstaltung sehr beindruckt. Es herrschte eine angenehme Athmosphäre und es gab viele schöne Angebote und Stände zu dem "herstlichen Allerei" des Kurparks. Dem Kurparkteam ein herzliches Dankeschön für die gelungene Veranstaltung.
 
Die NABU Gruppe bedankt sich ganz herzlich bei Christa Schmidt, Maria Walz und Gudrun Edner für ihr Engagement beim Herstfest im Kurpark. 
 
Nachfolgend haben sie uns einige Schnappschüsse mitgebracht.  

Wasserkraftwerke sind nicht naturverträglich

Film dokumentiert verheerende Auswirkungen auf die Fischbestände

21. September

Ulrich Wittneven beim Vortrag (Foto: Gudrun Edner)
Ulrich Wittneven beim Vortrag (Foto: Gudrun Edner)

Gestern erfuhren die Gäste des Vortrags "Sind unsere Flüsse noch zu retten?" das sich Kleinkraftwasserwerke in den Flüssen verheerend auf die Fischbestände auswirken können. Besonders der Aal kann die Flüsse nicht mehr durchwandern und erreicht nicht mehr seine angestammten Flußabschnitte. Ulrich Wittneven (Präsident des Verbandes der Deutschen Sportfischer in Sachsen-Anhalt) zeigte anhand des Filmes, wie nicht nur die schlangenartigen Fische in die Turbinen der Anlagen geraten oder an den Reusengittern entkräftet sterben. Obwohl oft Fischtreppen oder fragwürdig geförderter Rohrsysteme den Fischen helfen sollen.

 

In Deutschland werden derzeit 7.350 Kleinkraftwasserwerke betrieben (insgesamt 7.700 Wasserkraftwerke), die einen sehr geringen vernachlässigbaren Anteil an erneuerbarer Energie erzeugen. Doch mit "Ökostrom" läßt sich gutes Geld verdienen! Die Kehrseite der Medaille sind die nachweislich erheblichen negativen Auswirkungen auf die Gewässerbewohner. Neben den direkten Auswirkungen und die Verhinderung der ökologischen Durchgängigkeit wird oft durch den Anstau das Fließ- zum Standgewässer mit gravierenden Veränderungen im Substrat und in der Wasserqualität.

 

Wie das europäische Ziel eines günstigen ökologischen Zustandes der Gewässer bis 2015 und darüber hinaus erreicht werden soll, ist allein schon bei diesem Problem der ökologischen Durchgängigkeit mehr als zweifelhaft. Nicht nur aus Sicht des Fischschutzes bleibt zu hoffen, dass politisch der Bau weiterer Kleinkraftwerke verhindert und bestehende Anlagen einer stringenten Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden.

 

Fotos: Gudrun Edner 

               

"Dem die Wölfe folgen"

NABU-Wolfsbotschafter zu Gast in Schönbeck

11. November 2012

Als wäre er ein zahmer Hund! Herr Dr. Peter Schmiedtchen und ein Wolf
Als wäre er ein zahmer Hund! Herr Dr. Peter Schmiedtchen und ein Wolf

Der NABU- Wolfsbotschafter Dr. Peter Schmiedtchen berichete am vergangenen Sonnabendabend über seine Erfahrung mit Wölfen. Bei seinem Aufenthalt in Rußland unterstützte er die Arbeit des dortigen Biologen Vladimir Bogolov, der sich um die Aufzucht und Auswilderungsmöglichkeiten von Jungwölfen beschäftigt und sich für den Schutz der Wölfe engagiert.

 

Befremdlich wirkt das Verhalten einiger russischer Zeitgenossen, die Altwölfe schießen, um mit den Welpen zu prahlen. Erreichen die Welpen Wolfsgröße, wird die Haltung immer schwieriger, so dass die Zeit der ehemals niedlichen kleinen Wölfe beim Menschen schnell abläuft und man sich ihre Anwesenheit oft kurzerhand mittels Schuß entledigt.
Wenn die Jungwölfe Glück haben, kommen sie in eine Aufzuchtanlage, wo sie wenig Kontakt zu Menschen haben, um später wieder in die Wildnis entlassen werden zu können. Dr. Schmiedtchen hatte sich mit einer Altwölfin, die in einem Freigehege war, angefreundet. Sie hatte hier als Adoptivwolfsmutter drei Jungwölfe mit aufgezogen, die dann schon in die Wildnis entlassen waren. Der soziale Kontakt der Wölfe war so stark, dass die drei Wölfe immer wieder zum Zaun des Freigeheges kamen, um den Kontakt zur Altwölfin zu halten. Diese Jungwölfe begleiteten Dr. Schmiedtchen dann auf Schritt und Tritt mit dem gebührenden Abstand.

Der Referent wies immer wieder auf das Verhältnis des Menschen zum Wolf hin und erklärt, dass der Mensch grundsätzlich nicht zum Beuteschema des Wolfes gehört. Das scheue Tier werden die wenigsten Menschen zu Gesicht bekommen. Es wäre dann ein Glücksfall über den man sich freuen kann. In Deutschland haben sich Wölfe wieder angesiedelt und erfolgreich reproduziert.


Der Wolf ist ein wichtiger Indikator und als Spitzenprädator wichtig im Ökosystem. Die Hauptbeutetiere snd Rehe, Rot- und Damhirsche und Wildschweine. Die vielfältigen Vorurteile und Ängste bei der Bevölkerung, Jägern und Schafhalter versuchen die NABU-Wolfsbotschafter durch Aufklärung und Informationen auszuräumen.       

Mit Verständnis und Toleranz hat der Wolf auch in Deutschland wieder die Möglichkeiten seine alten angestammten Gebiete in Besitz zu nehmen, wo es genügend Nahrung gibt und er die Möglichkeit hat in Ruhe seine Welpen aufzuziehen.

Nach dem Vortrag stand Herr Dr. Schmiedtchen den 35 Gästen gern noch Rede und Antwort. 
Gudrun Edner vom NABU Schönebeck bedankte sich beim Referenten und überreichte im Namen der NABU Gruppe als Dankeschön einen großen NABU- Kalender 2013. Sie wünschte ihm noch viel Erfolg für seine weitere Arbeit beim Schutz bedrohter Tierarten.

Mit dem Förster unterwegs

5. April 2012

Feuchtigkeit liegt in der Luft und hüllt die Ferne in Wassrdunst. Die Walderde duftet nach Frühling. Buschwindrosen zeigen ihre weißen und gelben Blüten und vereinzelt setzen Veilchen schon farbige Akzente des nun leicht begrünten 

Waldbodens. Das Wispern der Schwanzmeisen und das Klopfen eines Spechtes sind zu hören. Mit dieser Frühlingsstimmung begab sich eine kleine Gruppe zu einer Waldexkursion.

An einem kleineren Waldweg trafen sich Vertreter unserer NABU Gruppe (Gebhard und Gudrun Edner, Jens Thesenvitz sowie Gustav Grundler) mit dem Revierförster Herrn Jens Dedow.
Gemeinsam wurde über bereits durchgeführten und noch durchzuführenden

Forstmaßnahmen anhand von praktischen Beispielen (wie die Pflege von Jungeichenbeständen am Wegesrand) diskutiert. Herr Dedow stellte die Notwendigkeit der Durchforstungsmaßnahmen vor und erläuterte die Vermarktung des Holzes. Bruthöhlen- und Horstbäume werden von der Forst gekennzeichnet, damit sie nicht bei Forstarbeiten beschädigt oder entfernt werden. Die Kennzeichnung erfolgt mit zwei grünen Ringen um den Baumstamm in Augenhöhe.
Alles war sehr anschaulich und hat bei einigen die Sichtweise über die Arbeit der Forstwirtschaft relativiert.

 

Fotos: Gudrun Edner

Futterstelle im Wald aufgesucht

14. Januar 2012

Einer Einladung des ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten Friedhelm Stein folgten einige Mitglieder unserer NABU Ortsgruppe. Gemeinsam mit anderen Interessierten führte er die Teilnehmer in den Auwald bei Elbenau. Dort betreut Herr Stein* eine Vogelfutterstelle und mehrere Nistkästen. Bei herrlichem Wetter konnten verschiedene Kleinvögel, wie Kohl- und Sumpfmeisen und Kleiber beobachtet werden, die bereits auf die Fütterung warteten.

 

* Anmerkung: Leider verstarb Herr Stein ein paar Tage später. Die Mitglieder der NABU Ortsgruppe Schönebeck, die ihn kennengeöernt haben, werden Friedhelm in guter Erinnerung behalten.  

 

Nachfolgend einige Fotos von Gudrun und Gebhard Edner:

Einsatz zum Schutz der Bisons in den USA

5. November 2011

Die NABU Ortsgruppe Schönebeck lud kürzlich Herrn Dr. Peter Schmiedtchen zum Vortrag ein, um über den "Kampf der letzten freiziehenden Bisons in den USA" informiert zu werden. Herr Dr. Schmiedtchen leistete 2009 ein freiwilliges Jahr bei der Buffalo Field Campaign.

Die Umwetlschutzorganisation setzt sich für den Schutz der letzten freilebenden Bisons in Montana und Wyoming ein. Diese werden durch behördlich verordnete Einsätze per Hubschrauber, Schneemobilen und zu Pferd bei ihren alljährlichen Wanderungen gezwungen, wieder in die Berge zurückzuziehen. Die Bisons folgen im Winter einen natürlichen, jahrhundertealten Trieb: der Abstieg talwärts in die Weidegründe. Doch hier sind sie nicht willkommen! Ranger sehen in ihnen  Weidekonkurrenten und fürchten die Übertragung einer Rinder-Krankheit, die jedoch latent auch bei anderen Weidetieren (wie bei den Wapitis) vorkommt. Bei den sehr aufwändigen Treiben werden viele Bisons verletzt oder sterben aus den unterschiedlichsten Gründen - Jahr für Jahr! Dies geschieht mitten im ältesten Nationalpark der Welt: dem Yellowstone-Nationalpark! Obwohl es ausreichend Platz für alle geben könnte!

 

Die NABU Ortsgruppe Schönebeck e.V. unterstützt das Engagement zum Schutz der Bisons und bittet auch Sie, sich mit Ihrer Unterschrift gegen das qualvolle Vorgehen zu positionieren. Nutzen Sie die unten stehende Unterschriftenliste, um sich einzutragen und auch bei Freunden, Bekannten und Verwandten dafür zu werben.

Die Liste dann bitte an uns schicken oder gleich direkt an:

 

Buffalo Field Campaign
P.O. Box 957
West Yellowstone, MT 59758

 

Vielen Dank!

 

Mehr dazu finden Sie unter http://www.buffalofieldcampaign.org/      

Text und Grafik: Gudrun Edner
Text und Grafik: Gudrun Edner
Unterschriftenliste zum Schutz der Bisons in den USA
Die ausgefüllte Liste bitte an uns schicken oder gleich direkt an:

Buffalo Field Campaign
P.O. Box 957
West Yellowstone, MT 59758
Unterschriftenliste.xls
Microsoft Excel Tabelle 15.5 KB

Alte Obstsorten gefunden!

18. September 2011

Sigurd Schossig beim Bestimmen der Äpfel (Foto: Marcel Majchrzak)
Sigurd Schossig beim Bestimmen der Äpfel (Foto: Marcel Majchrzak)

Am Sonnabendnachmittag fand im Rahmen der Kreisausstellung des Verbandes der Gartenfreunde Schönebeck und Umgebung e.V. die NABU-Obstsortenbestimmung statt. Dank seiner langjährigen Berufserfahrung beeindruckte Sigurd Schossig aus Biederitz die über 55 "Überbringer" der Früchte durch eine oft sehr schnelle Bestimmung der mitgebrachten Äpfel und Birnen. Selten blätterte er mal in eines seiner Bestimmungsbücher. Überwiegend Schönebecker nutzten die Gelegenheit, ihre Apfel- und Birnen bestimmen zu lassen. Aber auch Früchte aus Eilenstedt am Huy, Flechtlingen, Magdeburg und Schneidlingen fanden den Weg auf den Tisch in Schönebeck-Grünewalde. 

 

Neben der Benennung der Sorte gab er Informationen zu der jeweiligen Sorte und Tipps zur Kalkung. Insgesamt wurden 54 Apfel- und 13 Birnensorten bestimmt, die an 66 Orten gefunden wurden. Insbesondere Fundorte außerhalb von Ortschaften beherbergen noch Bäume mit alten Sorten. So gibt es an den Feldwegen rund um Barby die Sorten Landsberger Renette (um 1850), Minister von Hammerstein (1882) und Leipziger Rettichbirne (> 120 Jahre alt); bei Pretzien am Weinberg die Sorte Schöner von Nordhausen (1892) und bei Ranies die Apfelsorte Zuccalmaglio (1878), am Bierer Berg den Danziger Kantapfel (> 200 Jahre alt), am Schachtteich Eggersdorf die Biesterfelder Renette (1850), auf dem Frohser Berg die Goldrenette von Blenheim, am Heidegarten bei Gommern den Bismarckapfel (1865) und an der Straße von Klein Mühlingen nach Zens den Prinzenapfel (1788) und den Bohnapfel (Ende 18. Jhd.).   

 

Aber auch in so manchen Garten schlummern noch "wahre Schätze"! So der Dülmener Rosenapfel (1870) in einem Schrebergarten der Gartensparte "Flora", in einem Hausgarten in Sachsenland wachsen gleich mehrere Bäume mit alten Sorten: Oldenburger (1897), die Birne Marianne (um 1800), Kongreßbirne (1852) und Boscs Flaschenbirne. In den Schrebergärten der Sparte "Am Brückfeld" kommen Finkenwerder Hartapfel (1860) und die Doppelte Philippsbirne (1819) vor. Absolute Raritäten kamen aus Flechtlingen (Kasseler Renette, 1801) und Eilenstedt (Ribston Pepping - die Mutterform des bekannten Cox Orangen!).

 

Der NABU bedankt sich bei allen "Früchtelieferern"!

 

Die Listen mit den bestimmten Sorten werden an das Landesamt für Umweltschutz in Halle (Saale) zur Auswertung und weiteren Verwendung geschickt. Der rüstige 81-jährige Sigurd Schossig wird am kommenden Freitag in Rieder bei Ballenstedt schon wieder für den NABU im Einsatz sein.

 

Presse dazu:

Generalanzeiger Schönebeck vom 28. September 2011
Generalanzeiger Schönebeck vom 28. September 2011
Volksstimme Schönebeck vom 19. September 2011
Volksstimme Schönebeck vom 19. September 2011

Hallo Jamaika: Neue Agrarpolitik jetzt!

Ihre Stimme für eine neue Agrarpolitik!

 

Schicken Sie eine Protest-E-Mail an die Parteispitzen

Machen Sie uns stark

Unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie Mitglied!
Unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie Mitglied!

Online spenden

Spenden sind steuerlich absetzbar und stets willkommen
Spenden sind steuerlich absetzbar und stets willkommen

Naturschutzjugend

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen "action for nature" Mehr