535 Amphibien gerettet

NABU- Krötentaxi beendet

22. März 2015

Am heutigen Sonntag endete unsere diesjährige NABU- Aktion "Krötentaxi". Am Amphibienleitzaun an der Kreisstraße nach Ranies wurden heute nochmal 263 Lurche (203 Moorfrösche, 39 Erdkröten, 20 Teichmolche und ein Kammmolch) gefunden. Mit den gestrigen 14 Amphibien (sechs Moorfrösche, eine Erdkröte und sieben Teichmolche) konnten so 277 Lurche an diesem letzten Wochenende ins "NABU- Krötentaxi" gesetzt und über die Straße getragen werden. 

Die heutige große Anzahl ist dem verregneten Sonnabendnachmittag bzw. -abend geschuldet. Das nasse Wetter hat viele Frösche und Kröten aus ihren Winterver-stecken gelockt und zum Wandern annimiert. Es ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Nächten die Wanderung fortgesetzt wird. Da nicht an allen Wanderungs-routen Krötenzäune vom Salzlandkreis aufgestellt werden können bzw. worden sind, werden unzählige Erdkröten und Frösche die Fahrbahnen "ungeschützt" überqueren müssen und sich damit dem Straßenverkehr aussetzen. Wir appelllieren daher an alle Fahrzeugführer, an diesen Abschnitten Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren! 

 

Insgesamt wurden am Krötenzaun Ranies an den beiden Wochenden 535 Amphibien von vielen Kindern mit ihren Eltern, Großeltern und Betreuern gerettet. Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern!

 

Fotos: Gudrun Edner

 

Krötentaxi war voll besetztes Molchtaxi

Amphibienwanderung hat eingesetzt

8. März 2015

Blick in den Fangeimer (Foto: Marcel Majchrzak)
Blick in den Fangeimer (Foto: Marcel Majchrzak)

Das erste Wochenende zur Aktion "Krötentaxi" liegt hinter uns. Unserem Aufruf folgten insgesamt rund 40 Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Betreuer. 

Am Krötenzaun und in den Fangeimern wurden am Sonnabend zwei Moorfrösche und 79 Teichmolche gefunden. Heute kamen dann noch fünf Moorfrösche, 171 Teichmolche und ein Kammmolch dazu, so dass insgesamt 258 Amphibien sicher über die Kreisstraße nach Ranies zu ihren Laichgewässer getragen und ausgesetzt wurden.

Auch an den anderen Krötenzäunen an der B 246a und an der Haberlanbrücke wurden zumeist Molche gefunden.

Die hohe Anzahl an Molchen zeigt den Beginn der Amphibienwanderung an. Die Schwanzlurche wandern zuerst, noch bevor Frösche und Kröten sich auf den Weg machen. In den nächsten Tagen werden die Froschlurche folgen, so dass diese beim nächsten Mal am 21./ 22. März häufiger vertreten sein werden.

 

Dazu laden wir wieder ganz herzlich ein!


Fotos: Gudrun Edner und Marcel Majchrzak

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